Wenn sich Nichtwählen und Wählen nichts mehr nehmen

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Alarm für Deutschland – unabhängig vom heutigen Wahlausgang (Foto:Imago)

Mantraartig wurde es uns zeitlebens eingehämmert: Man müsse unbedingt wählen gehen, denn wer nicht wählt, würde letztlich genau denen zur Macht verhelfen, die er dort keineswegs sehen will. Bei der heutigen Bundestagswahl lässt sich erstmals reinen Gewissens, ganz nüchtern und sine ira et studio feststellen, dass das Gegenteil genauso gilt: Denn wen man auch wählt, welches Regierungsbündnis schlussendlich durch die heutige Wahl auch gebildet wird – sicher ist soviel: für Deutschland bedeutet sie nichts Gutes. Dies ist zwingende Folge einer nie dagewesenen Konturlosigkeit, inhaltlichen Beliebigkeit und praktisch nicht mehr vorhandenen Abgrenzbarkeit eines funktionellen Einheitsblocks, der in den entscheidenden „Zukunftsfragen“ praktisch kursidentisch tickt und von CDU, SPD, Grüne bis Linke reicht, mithin über sechs Siebtel des Parteienspektrums umfasst. Auch die FDP zählt in vielen Themenbereichen dazu.

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