Wagenknecht streut Salz in linke Wahlwunden

Junge Freiheit

Bei der Linkspartei herrscht nach der Bundestagswahl Katerstimmung. Nachdem sie nur Dank dreier gewonnener Direktmandate den Einzug ins Parlament schaffte, wird sie künftig mit einer 39 – statt wie zuvor 69 – Abgeordnete umfassenden Fraktion vertreten sein. Über die Ursache für den Absturz diskutiert die Partei derzeit. Dabei vermeidet es die ehemalige Vorsitzende Katja Kipping, den Namen derjenigen öffentlich zu nennen, die nicht wenige für die Wahlmisere verantwortlich machen: Sahra Wagenknecht.

Im Interview mit der taz betonte Kipping: „Schuldzuweisungen bringen uns nicht weiter. Wir müssen gemeinsam die richtigen Lehren für die Zukunft ziehen.“ Zugleich räumte sie jedoch ein, daß das Außenbild der Linkspartei im Wahlkampf „stark durch Wortmeldungen einiger weniger bestimmt“ worden sei. Neben Stimmen zur Außenpolitik, dem Abzug aus Afghanistan und der Nato dürfte damit auch die wiederkehrende Kritik von Wagenknecht an der Partei gemeint sein.

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