Exklusiv in Österreich? Der Politikertypus Sebastian Kurz

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Sebastian Kurz im Zwielicht – Foto: Imago

Wegen der Nachwehen der Bundestagswahl und den Koalitionsverhandlungen in Deutschland scheint ein sehr lehrreiches Stück aus Österreich sehr viel weniger Beachtung zu finden, als es eigentlich verdient hätte.

Der Sachverhalt in aller Kürze: Der österreichische Kanzler Sebastian Kurz steht im Verdacht, Mastermind hinter einem gigantischen Betrug am österreichischen Steuerzahler zu sein. Zu seiner Zeit als österreichischer Außenminister soll er Gelder aus dem Finanzministerium erhalten haben, um es Redaktionen aus dem Zeitungsimperium der Gebrüder Fellner zukommen zu lassen, damit diese dann getürkte Umfragen veröffentlichen, mit denen an der Realität vorbei der Eindruck erweckt wurde, der damalige ÖVP-Vorsitzende Reinhold Mitterlehner sei in der Republik unbeliebter als Kurz selbst, und daß Mitterlehner einem Erfolg der ÖVP nur im Wege stünde. Das war 2016, als Kurz erst noch österreichischer Kanzler und ÖVP-Vorsitzender werden wollte. Der Wirtschaftsstrafkammer bei der Staatsanwaltschaft in Wien ist es gelungen, auf beschlagnahmten Funktelefonen an die 300.000 Chats zu rekonstruieren, die das Zusammenspiel von Sebastian Kurz, dem ÖBAG-Chef Thomas Schmid, den Gebrüdern Fellner, den Demoskopinnen Sabine Beinschab und Sophie Karmasin, Pressesprecher Johannes Frischmann und dem Medienbeauftragten im Bundeskanzleramt, Gerald Fleischmann, nachvollziehbar machen.

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