Landleben

Sezession

Lust aufs Landleben ist für die „neuen urbanen Schichten“ Lifestyle. Jedoch: Es gibt die eigentlich lebendigen mitteldeutschen Dörfer nicht mehr.

Sie sind allesamt lebenskulturell tot. Geblieben sind unfreiwillig tragikomische folkloristische Reste, Staffagen, etwa Erntefeste dort, wo niemand mehr erntet, sondern allenfalls eine Agrarfirma industriell die Maiseinöde, die Biogas-Reaktoren und die Mastbetriebe bewirtschaftet.

Das Dorf hat seinen neolithischen Impuls, den es dem Übergang der Menschheit zu Ackerbau und Viehzucht verdankt, verloren. Zwar wird Landwirtschaft so intensiv wie noch nie betrieben, nur hat sie mit dem Dorf nichts mehr zu tun.

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