Ehemaliger Verfassungsrichter kritisiert Muezzin-Projekt in Köln

Junge Freiheit

KÖLN. Der ehemalige Präsident des nordrhein-westfälischen Verfassungsgerichtshofs, Michael Bertrams, hat das Modellprojekt zur Einführung des Muezzinrufes in Köln kritisiert. Die Entscheidung der Stadt sei ein „politischer Triumph ersten Ranges“ für den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan.

Die meisten Moscheegemeinden in der Stadt unterstünden der Oberaufsicht der Türkisch-Islamischen Union Ditib, die laut Bertrams der „verlängerter Arm“ der türkischen Religionsbehörde Diyanet ist.

Es gehe nicht einfach darum, daß der Muezzin in Köln rufen dürfe, sondern wozu er aufrufe: „Konkret: Was geschieht in den Moscheegemeinden? Welche Botschaften werden dort in den Predigten beim Karfreitagsgebet verkündet?“, führte der Verfassungsrechtler im Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger am Dienstag weiter aus. Hier sehe er die deutschen Behörden in einer Aufsichtspflicht, erklärte Bertrams abschließend.

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