Erdingers Absacker: Die kleine Julia und andere Geschichten

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+++ Es gibt Geschichten, bei denen einem das Herz vor Freude schier im Leib zerspringt. Zwei Tage und zwei kalte Nächte lang war die kleine Julia (8) verschwunden gewesen, ehe sie mitten im Böhmerwald auf tschechischem Gebiet von einem Förster gefunden wurde. 1.400 Einsatzkräfte hatten grenzüberschreitend nach ihr gesucht, nachdem sie seit Sonntagnachmittag verschwunden gewesen war. Hurra! Julia lebt! Ein wenig unterkühlt sei sie nur gewesen, hieß es überall in der Presse – und: Die besorgten Eltern seien überglücklich. Ein inexistenter Skepsis-Experte stellte daraufhin eine Frage, die sich sonst noch niemand gestellt zu haben schien: Wie kann es sein, daß eine Familie aus dem Berliner Umland zusammen durch den Böhmerwald wandert – und daß ein achtjähriges Kind dabei dermaßen gründlich verloren geht, daß es zwei Tage lang nicht mehr gefunden werden kann? Müßte Eltern, die jetzt „überglücklich“ sind, nicht spätestens nach fünf Minuten, in denen sie ihre achtjährige Tochter nicht mehr gesehen hatten, etwas aufgefallen sein? +++

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