Gratismut beim Deutschlandtag: Allzu späte CDU-Kritik an Merkel

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Spahns Auftritt beim JU-Deutschlandtag (Foto:Imago)

Wenn alles längst gelaufen ist, nach erfolgtem Machtwechsel und wenn garantiert keine Gefahr mehr droht, wechseln Deutsche gern in den nachträglichen „Widerstand“, um dann umso entschiedener ihre Entrüstung und Abgrenzung zu bekunden. So waren nach 1945 alle irgendwie im Widerstand gewesen; nach 1989 schossen die „Bürgerrechtler“ ins Kraut, und antifaschistischer Gratismus wird mit zunehmendem zeitlichen Abstand zum Dritten Reich zum wachsenden Massenphänomen. Da überrascht es so gar nicht, dass sich nun, da die Ära Merkel mit der konkreten Aussicht auf baldige Formierung einer Ampel-Nachfolgeregierung ihrem Ende entgegenstrebt, Kritik und Unmutsäußerungen in der CDU Bahn brechen, auf die man viele Jahre lang vergebens gewartet hat.

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