Gendern als politisches Bekenntnissymbol

Tichys Einblick

Die Debatte um „Das Deutsche als Männersprache“ – so der Titel eines1984 erschienenen Buches von Luise F. Pusch – wurde schon vor vierzig Jahren geführt, allerdings nur „akademisch“. Sie blieb dann jahrzehntelang ein Eliten- und Nischenproblem, das die Masse der 100 Millionen Deutschsprecher nicht erreichte (einschließlich des Wortes gendern). Das änderte sich in den letzten drei Jahren – zum Erstaunen der früheren Protagonisten der „geschlechtergerechten“ Sprache: Pusch, die Altmeisterin des Sprachfeminismus, kann sich die plötzliche Verbreitung des Genderns nicht erklären, und der Anglist Anatol Stefanowitsch, der noch 2017 in einer Streitschrift („Eine Frage der MORAL. Warum wir politisch korrekte Sprache brauchen“) fast verzweifelt appelliert hatte, endlich zu gendern, zeigt sich total überrascht:

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