Der Staat auf der Pelle: Das Ende der Politik in Corona-Zeiten

Tichys Einblick

Die wachsende Lust am Maßnahmenregime, an Strafexpeditionen, am Sündenbockjagen zeigt nicht nur eine geballte Ladung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit – wie beispielsweise im Kommentar der MDR-Redakteurin Sarah Frühauf in den Tagesthemen zu hören. Es offenbart sich ebenso, dass viele Impfapologeten offenbar bedingungslos davon ausgehen, dass der Staat für die Gesundheit jedes einzelnen zuständig ist und nicht der mündige Bürger vor allem selbst.

Gerade auf der linken Seite des Meinungsspektrums war das Misstrauen gegen staatliche Einmischung früher überaus ausgeprägt, man denke an die feurige Kampagne gegen die Volkszählung 1987. Damals misstraute man harten Fakten und kalten Zahlen, heute nimmt man die tägliche Meldung „explodierender Zahlen“ mit wohligem Schauder als heilige Verkündigung. „Man muss doch etwas tun“, lautet das Mantra, und wer könnte das besser als der Staat, dem man einst so tapfer alle Zahlen verweigern wollte? 

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