Eine kleine Geschichte des modernen Menschen

Tichys Einblick

Über das Menschenbild der Neuzeit ist viel geschrieben worden. Autoren, die darüber nachdenken, wie wir heute den Menschen sehen und wie das vor 500 Jahren war, betonen immer wieder zwei Gedanken. Sie prägen das moderne Menschenbild zunehmend:

Der Mensch ist das Produkt einer Geschichte. Er ist historisch geworden. Die Identität des Menschen besteht darin, seine Gefühle authentisch zu leben.

Beide Gedanken sind heute so selbstverständlich, dass sie kaum noch auffallen. Wir setzen sie unhinterfragt voraus, so wie der Fisch nicht an das Wasser denkt, in dem er schwimmt. Beide Gedanken wären in der griechischen Antike, im christlichen Mittelalter oder im klassischen Hinduismus überhaupt nicht selbstverständlich, im Gegenteil. Für Aristoteles war klar: Der Mensch ist von den Göttern erschaffen, er ist auf ein bestimmtes Ziel hingeordnet und findet moralische Gesetze vor, die er einzuhalten hat.

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