Erdingers Absacker: Vertrauen Sie Ihrem Arzt und seiner Regierung!

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+++ Der Heilkunde ist bekanntlich ein Nazi. Damit man da nichts verwechselt, heißt es auch „die Heilkunde“, nicht „der“. Wenn doch nur alle Menschen solche Heiligen wären wie die Ärzte! Schon in seinem Kindesalter erkennt man den zukünftigen Arzt. Er singt „Hippo-Hippo-Reiter“. Die weniger heiligen Kinder singen „hoppe-hoppe …“. Von denen werden die meisten später Politiker und reiten jedes Pferd zu Tode. Man braucht sie gar nicht zu fragen, was sie in ihrer Kindheit gesungen haben, weil sie sich schon nicht mehr daran erinnern können, was sie vor fünf Minuten gesagt haben. Politiker sind überflüssig, teuer und können weg. Aber ohne Ärzte geht es nicht. Wenn die Ärzte also sagen, daß man sich boostern lassen soll, dann muß man das machen. Weil jeder Arzt dem Hippokratischen Eid verpflichtet ist. In der modernen Fassung heißt der Hippo-Eid „Genfer Gelöbnis“. Na ja, eigentlich muß kein angehender Arzt bei Studienbeginn noch einen Eid ablegen. Er ist nur noch der Berufsordnung der Ärztekammer verpflichtet. Die Mär vom Hippokratischen Eid hat sich trotzdem gehalten. Die Mär vom Arzt, der an sich selbst zuletzt denkt, ebenfalls. Der liebe Onkel Doktor halt. Der liebe Onkel Doktor kennt sich schon seit ungefähr 80 Jahren aus mit dem entzündeten Blinddarm im Volkskörper. Am liebsten wohnt er in seiner ganzen menschlichen und fachlichen Güte gleich neben der Schwarzwaldklinik. Wenn er gerade nicht heilkundig tätig werden muß, verbringt er seine Freizeit gerne mit Werbung für Arzneimittel, Zahnpasta, Impfstoffe oder Automobile. Beliebter Werbespot: „Mit dem fährt der Arzt seine Familie“. Zigarettenwerbung mit Ärzten war auch schon populär. Ein inexistenter Realitäts-Experte mutmaßt: Vielleicht waren es aber auch nur Arzt-Models. Schließlich muß nicht jeder Arzt sein, den man für einen halten soll.

Arzt mit gesunder Zigarette – Screenshot Facebook [...]

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