Die Generation Twitter versteht keinen Spaß

Junge Freiheit

Deutschlands Medienschaffende zerbrechen sich den Kopf über Harald Schmidt. Das kann eigentlich nicht schaden, könnte der Grandseigneur der deutschen Fernsehunterhaltung aufgrund seiner haushohen intellektuellen Überlegenheit vielen seiner Kollegen doch Ansporn sein, ihren kulturellen Horizont zu erweitern. Auch, daß die öffentliche Auseinandersetzung mit dem Late-Night-Papst bei vielen der Journalisten, die in diesen Tagen über den TV-Ruheständler schreiben, Verwirrung offenbart, wäre alleine noch keine Schande.

Schmidt hat sein Publikum immer gefordert; selbst die Feuilletonisten der alten Schule, die ihm einst Lobeshymnen in ihren Zeitungen widmeten. Mit den Edelfedern der in Würde ergrauten Journalistengarde haben die redaktionellen Smartphone-Tippsen von heute so viel gemein wie der ehemalige Chef von Manuel Andrack mit den derzeitigen „Genregrößen“ Klaas Heufer-Umlauf, Florian Schroeder oder Enissa Amani. So ist der Anlaß reichlich banal, weshalb die vielleicht größte und lustigste Fehlbesetzung des „Traumschiffs“ in diesen Tagen in die Schlagzeilen geraten ist.

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