Macron führt vor dem EU-Parlament seinen linksgestrickten Wahlkampf

Tichys Einblick

Am 1. Januar 2022 hat Frankreich turnusgemäß für sechs Monate die EU-Ratspräsidentschaft übernommen. In diese sechs Monate fällt auch die Wahl des Präsidenten der Französischen Republik am 10. April oder spätestens bei einer Stichwahl am 24. April. So war offensichtlich die Rede des Amtsinhabers Emmanuel Macron am heutigen Mittwoch vor dem Europaparlament in Straßburg auch nicht nur als Präsentation seiner europäischen Vorhaben, sondern auch als Wahlkampfrede Rede für den innerfranzösischen Wahlkampf zu begreifen.

Eher innenpolitisch mit Blick auf französische Wählerinnen gedacht hat Macron vermutlich, als er sich in seiner Rede für eine Frauenquote in Unternehmensvorständen einsetzte. Frankreich, so Macron, werde im Rahmen seines EU-Ratsvorsitzes starke Schritte unternehmen, um die Einkommens-Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen zu reduzieren und um gegen jede Form der Diskriminierung vorzugehen. 

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