Parteienrechtler: Ermittlungen gegen Grünen-Vorstand natürlich unverständlich

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Berlin – Sobald es jemand wagt, die heiligen Grünen anzugreifen, kriechen sogenannte Experten aus den Schützengräben und stellen sich vor die Sünder:

Der Parteienrechtsexperte Martin Morlok sieht trotz Ermittlungen der Berliner Staatsanwaltschaft wegen Bonuszahlungen gegen den Grünen-Bundesvorstand kein Fehlverhalten. Aufgrund mehrerer Anzeigen von Privatleuten müsse die Staatsanwaltschaft ermitteln, die Vorwürfe seien aber eine „Albernheit“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Freitagausgaben). „Wenn sonst von Boni gesprochen wird, dann hängen meist ein paar Nullen mehr dran. Politiker müssen jedenfalls kein Gelübde auf Armut ablegen.“ Und wenn das Geld alle Mitarbeiter der Bundesgeschäftsstelle bekommen hätten, dann habe der Bundesvorstand „keinen Grund, sich selbst schlechter zu stellen“. Der emeritierte Professor sagte weiter: „Wir haben da eine öffentliche Diskussion, nach der nur noch Mutter Theresa in die Politik gehen darf.“

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