Putins Pyrrhus-Sieg

Tichys Einblick

Für Russlands Präsident Wladimir Putin ist die Implosion des russisch-sowjetischen Imperiums „die größte geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts“. Aus Sicht eines KGB-Offiziers, der 1989 die Implosion des menschenverachtenden SED-Regimes im russischen Satellitenstaat DDR miterlebte, eine nachvollziehbare Position. Sie gab jenem postimperialen Phantomschmerz Ausdruck, der maßgebliche Teile der unter sowjetischer Sozialisation herangewachsenen Generation der heute Ü-50-Jährigen immer noch prägt. Und der, zumindest was seine russischen Vertreter betrifft, besonderes Leiden erzeugte, als der damalige US-Präsident Barack Obama angesichts des russischen Vorgehens gegen die Ukraine die ehemalige Supermacht als „Regionalmacht, die einige ihrer unmittelbaren Nachbarn bedroht“, verspottete.

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