„Islamophobie-Report“: Hetze gegen Islamismus-Experten

Tichys Einblick

Der neue „European Islamophobia Report“ ist vor Kurzem erschienen. Die jährlich veröffentlichten Berichte haben den Anspruch, vermeintliche Muslimfeindlichkeit anzuprangern, und sind bekannt dafür, dass in ihnen bereits Wissenschaftler, Publizisten und liberale Muslime denunziert wurden, die islamistische Strukturen kritisierten. Die EU förderte den Report mit circa 127.000 Euro. Dabei werden die Berichte von der SETA-Stiftung herausgegeben, die als Denkfabrik des türkischen Präsidenten Erdogan gilt.

Mitherausgeber ist der umstrittene Politologe Farid Hafez, dem Nähe zur Muslimbruderschaft vorgeworfen wird, was er allerdings bestreitet. In Österreich laufen Ermittlungen gegen die Muslimbruderschaft, in denen Hafez Beschuldigter ist. Im Islamophobie-Report geht er nun gegen liberale Islamismus-Experten vor. Hafez versucht, den ihm aufgedrückten Stempel einer Nähe zu Erdogan loszuwerden, doch gleichzeitig verteidigt er eine Organisation, die nicht nur mutmaßlich Muslimbruder-nah ist, sondern die beschuldigt wird, am Mord an Samuel Paty im Oktober 2020 indirekt mitgewirkt zu haben.

Das „Islamophobie“-Konzept – Werden damit Islamisten verteidigt? [...]

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