Hegel und Högel – zur Dialektik des Helfers

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„Todesengel“ Niels Högel (l.): 85 Morde, aber differenzierte Betrachtung tut not (Foto:ScreenshotYoutube)

Wenn öffentlichrechtliche Redakteure ausnahmsweise ihren Erziehungsauftrag vernachlässigen, also sachbezogen und wertungsfrei berichten, sind Erkenntnisgewinne möglich. So wurde gestern von der ARD in einer ausführlichen Dokumentation über Niels Högel berichtet. Auf das Konto des von seinen Kollegen in ambivalenter Bewunderung als „Todesengel“ bezeichneten Pflegers gehen 85 gerichtlich festgestellte Morde, zu denen mit hoher Wahrscheinlichkeit Dutzende weitere hinzugerechnet werden müssen, die (mangels vorhandener exhumierbarer Substanz) nicht mehr aufzuklären sind. Högel hatte auf Intensivstationen über Jahre Hunderten Patienten hochwirksame Medikamente in Überdosis injiziert, um sie kurz darauf vor bewundernden Blicken zu reanimieren.

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