Soldaten rufen sich Befehle zu, weil Funkgeräte nicht abhörsicher sind

Tichys Einblick

Generalleutnant Alfons Mais, der Inspekteur des Heeres, hat gegenüber der Deutschen Presse-Agentur eingestanden, dass es erhebliche Probleme in der abhörsicheren Kommunikation der Bundeswehr gebe. Dies belaste auch die Verbündeten. Im Nato-Gefechtsverband in Litauen müsste man „von Turm zu Turm“ rufen, was der deutsche Kommandeur gerade offen im Funk befohlen habe.

„Niederländer und Norweger können uns nicht mehr hören oder sind nicht mehr bereit, das Sicherheitsrisiko unverschlüsselter Kommunikation auf sich zu nehmen“, sagt Mais. Ähnliches sei ihm aus dem Einsatz in Mali berichtet worden. Dort weigerte man sich aus Sicherheitsgründen mit den deutschen Soldaten über das offene Netz zu kommunizieren. „Die halten an, man sitzt ab, bespricht sich, sitzt wieder auf und fährt weiter. Das ist leider die Realität“, erklärte der Generalleutnant.

Höchste Priorität: Bundeswehr braucht digitale Funkgeräte [...]

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