Nach dem Fall Mariupols: Was passierte dort wirklich?

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Abzug der letzten Verteidiger aus dem Asow-Stahlwerk (Foto:Imago)

Nachdem sich heute die letzten ukrainischen Soldaten im Stahlwerk Mariupol ergeben haben, hat die Kiewer Führung die Aufgabe der Verteidigung der Stadt beschlossen. Damit endet eine wochenlange undurchsichtige Gemengelage, die ebenso verwirrend war wie die Berichterstattung darüber. Niemand wusste genau, was sich in Mariupol eigentlich zutrug, im Gestrüpp von Lügen und Propaganda, von Missverständnissen und Ungewissheiten war eine objektive Urteilsbildung praktisch nicht möglich. Das begann beim wahllosen Durcheinanderwerfen der Bezeichnungen „Asow-Stahlwerk”, „Asow-Tal” und „Asowstal” (im Sinne einer geographischen Bezeichnung), „Asow Stal” bzw. dann „Asow Stahl” (letzteres ist korrekt, benannt nach der Stadt Asow) und der rechtsextremen „Asow-Brigade” (die zwar auch einige Kämpfer im belagerten Stahlwerk hatte, aber nicht alle dortigen ukrainischen Verteidiger stellte) – und endete mit Spekulationen über das Schicksal der Kriegsgefangenen.

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