Martin Werding, der Herr der Rentenlöcher, wird zum Wirtschaftsweisen

Tichys Einblick

Nach einem Bonmot unter Insidern hat die Bundesregierung zum Sachverständigenrat (SVR), ihrem höchsten Beratergremium in Wirtschaftsfragen seit Gründung 1963 unter Ludwig Erhard, in der Ägide Merkel ein Verhältnis entwickelt wie der Betrunkene zur Straßenlaterne: sie braucht zwar Halt, aber kein Licht.

In diesem Rat „zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung“, meist unter dem Spitznamen der sogenannten „Wirtschaftsweisen“ bekannt, wird nun künftig mit dem Sozialpolitik-Experten Martin Werding jemand sitzen, der sich nicht scheut, der Bundesregierung ihre strukturellen Versäumnisse vorzuhalten. Das hat Martin Werding, Professor für Sozialpolitik und Öffentliche Finanzen an der Ruhr-Universität Bochum gerade mit einem alarmierenden Bericht für den Bundesrechnungshof bewiesen, in dem er vorrechnete, wie viele Milliarden demnächst in Alters- und Staatskassen fehlen – und grundlegende politische Veränderungen anmahnte. Die angesprochenen Ministerien gaben ihm dafür eine offene Abfuhr. TE berichtete.

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