Wir vs. die – und wer sind die »Kartoffeln«? (Essay von Dushan Wegner)

Dushan Wegner

Fußballspiele, politische Debatten und manchmal auch Religion haben etwas gemeinsam: Das Gefühl des »Wir gegen Die«.

Wer würde es denn leugnen wollen? Es fühlt sich richtig gut an, wenn man als Mitglied einer Mannschaft auf die »andere« Mannschaft losgehen kann.

Ein Fußballmillionär unterschreibt einen Vertrag in einer anderen Stadt. Ab nächster Saison zieht er ein anderes Trikot an. Und plötzlich wird aus unserem strahlenden Helden ein blöder Gegner, der sowieso schon viel zu alt ist und krumme Beine hat.

Ja, es kann sich gut anfühlen, als Teil einer Gruppe eine andere Gruppe zum Gegner zu haben. Daraus, dass es sich gut anfühlt, können wir schließen, dass die Natur es uns angeboren hat – bis wir es uns mühsam abtrainieren und diese Selbstverstümmelung stolz »Zivilisation« nennen.

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