Trauriger Abschied: Auf Nimmerwiedersehen, Herr Broder!

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Es ist ein Jammer, wenn man mit ansehen muß, wie sich Henryk M. Broder anläßlich des Ukrainekriegs selbst demontiert. In der „Welt“ lieferte er eine Erklärung dafür ab, warum er nicht mehr für die Schweizer „Weltwoche“ schreiben wird. Jedenfalls scheint er zu glauben, daß es als Erklärung durchgeht. Dabei hat er nur den Verstand seiner Leser beleidigt. Die Medienkritik.

von Max Erdinger

„Warum ich nicht mehr für die ‚Weltwoche‘ schreibe„, titelte Henryk M. Broder in der „Welt„. „Lesedauer: 9 Minuten„, steht darunter. Es muß ein Gebirge von Gründen dafür geben, daß Henryk M. Broder nicht mehr für die „Weltwoche“ schreibt, denkt sich der Leser und ist gespannt. Er liest ein bißchen schneller als geplant und kommt nach 7 Minuten und 23 Sekunden zu dem Schluß, daß die 9 Minuten schon deswegen arg geschwindelt gewesen sind, weil 5 Sekunden eigentlich ausgereicht hätten für Broder, um zu erklären, warum er nicht mehr für die „Weltwoche“ schreiben wird. Grund: Bei der „Weltwoche“ schreiben Autoren, die andere Ansichten zum Ukrainekrieg vertreten als Broder selbst. Lesezeit: 5 Sekunden.

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