Höheres Bußgeld für SUV-Fahrer: Moral-Apartheid und Zweiklassenjustiz

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Feindbild SUV (Symbolbild:Imago)

Ein weiterer Meilenstein einer brandgefährlichen Entwicklung, in der ein sozial erwünschtes oder sozialschädliches Verhalten zu einer rechtlichen Besser- oder Schlechterstellung führt, ist dieser Tage vor dem Amtsgericht Frankfurt genommen worden: Dieses hat einen SUV-Fahrer, der eine Ampel überfuhr, die länger als eine Sekunde auf Rot stand, zu einem höheren Bußgeld als üblich verurteilt: Anstatt der Regelstrafe von 200 Euro muss der Verurteilte 350 Euro bezahlen. Die Begründung hat es dabei in sich: Die kastenförmige, hohe Bauform des Wagens, so das Gericht, erhöhe das Verletzungsrisiko, etwa für Fußgänger, wesentlich. Ein überfahrenes Rotlicht sei daher gravierender als im Normalfall. Zudem erhielt der Man ein einmonatiges Fahrverbot. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, der Fall geht nun vor das Oberlandesgericht.

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