Wie es wohl kommt? – Ukrainisches Außenministerium distanziert sich von Botschafter Melnyk

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Wenn es erst einmal so weit ist, daß „t-online“ mit einer kritischen Meldung zum ukrainischen Botschafter in Deutschland aufwartet, dann muß aber richtig Feuer unterm Dach sein. Andrij Melnyks Interview-Äußerungen zum ukrainischen Nationalhelden Stepan Bandera seien eine Privatmeinung, die vom ukrainischen Außenministerium nicht geteilt wird, habe es in Kiew geheißen. Um hier einmal den zeitgeistigen Journalistenstil nachzuäffen und eine Behauptung als Frage zu verkleiden: Für „wie merkwürdig müssen wir“ das halten?

von Max Erdinger

Für sehr merkwürdig „müssen wir“ das halten. Der ehemalige Chef der ukrainischen Nationalistenbewegung OUN gilt besonders im Westen der Ukraine als quasireligiös verehrter Heiliger. Das ukrainische Außenministerium scheint sich also im Dissens mit einer unglaublichen Vielzahl an ukrainischen Privatmeinungen zu befinden. Womöglich noch in einem Dissens mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj. Der hatte in einem Interview erklärt, Bandera sei eben ein Held für einen gewissen Prozentsatz der Ukrainer – und daß das normal und „cool“ sei, weil Bandera einer sei, der die Freiheit der Ukraine verteidigt hat.

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