1. August 2022 – KLONOVSKY

Michael Klonovsky

Ges­tern habe ich es doch getan und mir zumin­dest die Ver­län­ge­rung des End­spiels der Fuß­ball-Euro­pa­meis­ter­schaft der Damen ange­schaut. Ich wur­de nicht ent­täuscht. Ent-täuscht wer­den kann ja nur, wer sich ge-täuscht bzw. täu­schen las­sen hat. Man muss in den Ligen der Män­ner ziem­lich tief hin­ab­stei­gen, in Regio­nen, wo mit guten Grün­den kei­ne Kame­ras mehr lau­fen, min­des­tens in die Ober­li­ga (aber ich will den Kickern dort kei­nes­wegs zu nahe tre­ten), um der­glei­chen zu sehen zu bekom­men. In einer hal­ben Stun­de kei­ne ein­zi­ge nen­nens­wer­te Tor­chan­ce, von einer her­aus­ge­spiel­ten zu schwei­gen, über­haupt waren Spiel­zü­ge über sechs, sie­ben Sta­tio­nen so gut wie nicht zu beob­ach­ten, das Tem­po war beschei­den, die Ball­be­hand­lung vie­ler Mädels erin­ner­te eher an einen Flip­per, und obwohl es sich um die Ver­län­ge­rung eines Fina­les han­del­te, kam so gut wie kei­ne Span­nung auf, da nach dem Sie­ges­tor der Eng­län­de­rin­nen, das die Schüt­zin bezeich­nen­der­wei­se ins Netz sto­cher­te, nach­dem sie über den Ball geschla­gen hat­te (ist Lewan­dow­ski in Doenzk auch pas­siert, ich weiß), die Deut­schen nur wenig Anstal­ten mach­ten bzw. Fähig­kei­ten erken­nen lie­ßen, noch ein­mal vor das geg­ne­ri­sche Tor zu kommen.

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